DDR Chronik von 1949 - 1990

1967

{ PERMANENT_LINK }Geschrieben von admin am Do 23. Jan 2014, 15:05


DDR-Chronik - Das Jahr 1967

Die Volkskammer verabschiedet am 20. Februar das Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR, das die bisherige deutsche Staatsbürgerschaft ablöst. Ost-Berlin ist in diese Regelung einbezogen.

Der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Kurt Georg Kiesinger sucht am 12. April den Kontakt zur DDR und plädiert für ein geregeltes Nebeneinander und engere wirtschaftliche Verbindungen.

Auf dem 7. Parteitag der SED (17.–22. April 1967) wurde die Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche beschlossen - verbunden mit der Streichung von 5 Feiertagen. Dies betraf Ostermontag, den Tag der Befreiung, Christi Himmelfahrt, den Reformationstag sowie den Buß- und Bettag.

Am 1. Juli wird die MfS-Mobilmachungsdirektive 1/67 erlassen, die unter anderem die Planung von Isolierungslagern für Regimegegner vorsieht.

Bei den Wahlen zur Volkskammer stimmen laut offiziellen Angaben 99,93 % für die Einheitsliste.

Am 12. Juli stirbt in Berlin der Maler Otto Nagel, Gründungsmitglied und 1956–1962 Präsident der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin.

In der Zeit vom 1. bis 18. August markiert die DDR einseitig die gesamte „Staatsgrenze/West“ und errichtet erste Metallgitterzäune.

Am 28. August wird die 5–Tage–Arbeitswoche eingeführt.

Mit der Verurteilung von 37 „Fluchthelfern“ am 18. August beginnt eine ganze Welle von gleichartigen Prozessen.

Am 12. Dezember wird die Währung der DDR von „Mark der Deutschen Notenbank“ (MDN) in „Mark der Deutschen Demokratischen Republik“ (M) umbenannt.


Quelle: wikipedia.de
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de


Wer ist online?

Mitglieder: Ahrefs [Bot], Bing [Bot], CommonCrawl [Bot], Majestic-12 [Bot], Yahoo [Bot]