DDR Chronik von 1949 - 1990

1973

{ PERMANENT_LINK }Geschrieben von admin am Do 23. Jan 2014, 17:25


DDR-Chronik - Das Jahr 1973

In der Zeit vom 5. bis 22. Januar nehmen weitere 13 Staaten (darunter Spanien, Italien und die Niederlande) diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Kurt Hager, Sekretär des ZK der SED, wendet sich am 26. Januar auf einer Tagung der Präsidien des Kulturbundes, der Künstlerverbände und der Akademie der Künste der DDR gegen die These von einer einheitlichen deutschen Kulturnation und betont die Herausbildung einer sozialistischen Kultur der DDR.

Am 2. Februar tritt die DDR de Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen bei.

Die NATO-Staaten Frankreich und Großbritannien nehmen am 9. Februar diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Am 1. März wird die Verordnung des Ministerrates über die Tätigkeit ausländischer Publikationsorgane und ihrer Korrespondenten in der DDR veröffentlicht.

In der Zeit vom 5. bis 7. März werden Korrespondenten der ARD, des ZDF sowie von Zeitungen und Zeitschriften aus der Bundesrepublik in der DDR akkreditiert.

Die DDR lehnt am 8. März Wiedergutmachungszahlungen an Israel in jeder Form ab.

Am 14./15. März trifft sich in Düsseldorf eine Delegation des FDGB mit Vertretern des DGB.

Japan nimmt am 15. April diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Am 4. Mai stirbt der SED-Politiker Anton Ackermann (* 1904) in Berlin.

Am 30. und 31. Mai findet ein Treffen des Bundestagsfraktionvorsitzenden Herbert Wehner (SPD) und Wolfgang Mischnick (FDP) mit Erich Honecker statt.

Der Vertrag über die Grundlagen der Beziehungen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland (Grundlagenvertrag) tritt am 21. Juni in Kraft.

Eine Einigung der Sportverbände DTSB und DSB über innerdeutsche Sportbeziehungen scheitert am 2. Juli an der Frage der Einbeziehung West-Berlins.

Vom 28. Juli bis 5. August finden in Ost-Berlin die X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten statt. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 31. Juli, dass der Grundlagenvertrag mit demGrundgesetz vereinbar ist. Am 1. August stirbt Walter Ulbricht (1893–1973) in Ost-Berlin.

Die DDR und die Bundesrepublik Deutschland werden am 18. September Mitglied der UNO. Auf der 10. Tagung des ZK der SED am 2. Oktober wird über ein Wohnungsbauprogramm für die Jahre 1976–1990 beraten.

In der Nachfolge von Walter Ulbricht wird am 3. Oktober Willi Stoph von der Volkskammer zum Vorsitzenden des Staatsrates der DDR gewählt. Horst Sindermann wird Vorsitzender des Ministerrates.

Am 5. November wird eine Verdopplung des Mindestumtausches durch die DDR verkündet. Besucher aus „nichtsozialistischen Staaten und West-Berlin“ müssen ab dem 15. November beim Besuch der DDR 20 DM und beim Besuch Ost-Berlins 10 DM zum Kurs 1:1 in Mark der DDR umtauschen.


Quelle: wikipedia.de
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de


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