DDR-Lexikon - Wissenswertes aus der DDR

Den gewünschten Buchstaben oben auswählen!

Begriffe mit S

» Sättigungsbeilage
gastronomische Bezeichnung und Speisekartenrubrik für Kartoffeln, Reis, Nudeln
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schallplattenunterhalter
offiziell für DJ (Disk-Jockey)
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schlüsseltechnologie
damit waren meist Informatik und Mikroelektronik gemeint
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schnelle Medizinische Hilfe (SMH)
Übersetzung des russischen „скорая медицинская помощь“; auf Westdeutsch „Rettungsdienst“
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schonplatz/Schonarbeitsplatz
nach längerer Krankschreibung oder bei Schwangerschaft ein Arbeitsplatz mit geringeren körperlichen Anforderungen, an dem weitergearbeitet werden konnte
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schutzgüte
Qualitätsmerkmal für Produkte und Verfahren, betreffend den Schutz vor Gefahren. Die Anforderungen und die Verfahren zu ihrer Festlegung waren umfassend gesetzlich geregelt. Entspricht ungefähr dem bundesdeutschen und EU-Begriff Produktsicherheit.
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Schwindelkurs
offizielle Bezeichnung des marktüblichen Wechselkurses zwischen DM und Mark der DDR in West-Berlin
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Sektion
An den Universitäten und Hochschulen seit den 1970ern übliche Bezeichnung für die heutigen Fachbereiche
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» SERO, Sero
Kurzform für Sekundärrohstoffe (wiederverwertbare Abfälle und Verpackungen wie Altpapier, Flaschen und Gläser) und Bezeichnung eines Betriebes mit einer Reihe von Annahmestellen für diese Artikel
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Sicherheitsnadel
verächtlicher Ausdruck für einen IM (inoffizieller Mitarbeiter) der Stasi
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Sichtelement
Plakat, Plakataufsteller, Werbetafel, Tafel für Losungen oder ähnliches
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Silastik
elastisches Kunstfasergewebe, beispielsweise für Sportbekleidung
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Soljanka
eine Suppe nach russischem Rezept, wurde in vielen Gaststätten angeboten
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Soljanka-Schüssel
ironische Bezeichnung für Saporoshez
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» sozialistische Reproduktion
Theorie über den ökonomischen Gesamtprozess der sozialistischen Gesellschaft im Zusammenhang mit der ständigen Erneuerung, Erweiterung und Entwicklung ihrer materiellen Lebensbasis
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Sozialistisches Eigentum
Überbegriff für Volkseigentum, genossenschaftliches Eigentum und das Eigentum der Massenorganisationen
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Spartakiade
Sportwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Schulen, auf Kreis- und Bezirksebene sowie im Endausscheid DDR-weit durchgeführt; diente auch der „Talentesichtung“ und Nachwuchsgewinnung im Sport in der DDR
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Spitzbart
scherzhafte Bezeichnung für Walter Ulbricht
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» SpoWa (weibl.)
Abk. für „Sportwaren“, ein Kaufhaus in jeder größeren Stadt, in dem vorrangig Sportbekleidung (Kernmarke Germina) und Campingbedarf, aber auch Bekleidung für Jungpioniere und FDJler verkauft wurde
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Sprelacart
DDR-Markenname für Resopal, bekannt insbesondere durch die damit beschichteten Küchenmöbel
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Staatsbürgerkunde
(abgekürzt auch Stabü oder Stabi) – Schulfach zur politischen Bildung
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Staatsratseingabe bzw. Staatsratsbeschwerde
Petition an den Staatsrat der DDR
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Staatssicherheit (abgekürzt auch Stasi, die)
Kurzbezeichnung für das Ministerium für Staatssicherheit, Nachrichtendienst und Geheimpolizei der DDR
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Stadtbilderklärer
Stadtführer
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Stempelkarte
umgangssprachlich für ein Einlage-Kärtchen im Führerschein, auf dem von der Verkehrspolizei bis zu vier Stempel für schwerwiegendere Verkehrsverstöße angebracht wurden. Beim Erteilen des fünften Stempels (innerhalb der Ablauffrist) folgte ein Fahrverbot.
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Stomatologe
Zahnarzt (in beruflichem Zusammenhang und auf dem Praxisschild - man ging natürlich „zum Zahnarzt“ und nicht „zum Stomatologen“)
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Straße der Besten
dort hingen in Betrieben die Porträts der Besten im Sozialistischen Wettbewerb
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Stuhltanz
die in der DDR gebräuchliche Variante des Spiels Reise nach Jerusalem.
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben

» Subbotnik
(nicht immer ganz) freiwilliger, unbezahlter Arbeitseinsatz meist am Sonnabend (russisch суббота = Sonnabend (Samstag))
[Quelle: wikipedia.de]
Nach oben