Fernlenkwartburg 353

Spielzeug aus der DDR

Fernlenkwartburg 353

Beitragvon TS-fahrer » Do 28. Mär 2013, 17:39

Hallo,
hier soll mal der Fernlenkwartburg von PIKO Mechanik (vorm. Anker) vorgestellt werden, der sicherlich den meisten bekannt sein dürfte. Das sehr fein detaillierte Modell (außen wie innen) ist in etwa im Maßstab 1:15 gehalten. Das Vorderlicht ist schaltbar, das Blaulicht funktioniert immer und wird über einen Nocken auf der Hinterachse gesteuert. Die Lenkung funktioniert über einen Bowdenzug, wobei der Rechtseinschlag federbelastet ist. Das Modell besitzt eine funktionierende Hupe, welche sehr exakt den typischen Ton der DDR-hupen wiedergibt, da sie eine Miniatur der Originalhupe ist. Zu dem Auto gab es verschieden Abziehbilder, wie z.B. der VP oder aber auch POLICE, ebenso gab es ein- und zweifarbige Zivilausführungen.
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Re: Fernlenkwartburg 353

Beitragvon romeo.delta » Sa 11. Mär 2017, 12:50

Wobei es aber auch einen Ferrari mit Pneumantwerbung gab. Ja, mit sowas hat man gerne gespielt...

Was gab es noch:

Panzer
Mangusta
de Tomaso

Mit elektrischer bedienung ein Steyer Puch mit großer ähnlichkeit eines G-Benz
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Re: Fernlenkwartburg 353

Beitragvon TS-fahrer » Di 14. Mär 2017, 18:45

Hallo,

es gab auch noch den Fiat 124, Wartburg 311 (Cabrio und Coupé), Wolga M 21, EMW 340, Tara 603, Robur LO (je nach Wunsch sogar mit Gangschaltung), sowie die wohl gesuchtesten Modelle den Sommermeyer IFA F 9 und Sachsenring P 240 (beide ebenfalls mit Gangschaltung). Abgerundet wurde das Angebot noch von sehr schönen Ites modellen aus der CSSR.

Bei mir hat sich inzwischen noch ein Chevrolet Impala mit geschlossenem Verdeck eingeschlichen. Hergestellt wurde dieses schöne Auto von Presu. Die Lenkung funktioniert hier ebenfalls mittels eines Bowdenzugs, da die Rückstellung der Lenkung aber nicht über eine Feder erfolgt ist eine Leichtgängigkeit, sowie die richtige Einstellung des Bowdenzuges der Garant für einen hohen Spielspaß. Die Scheinwerfer sind, gemeinsam mit den Blinkern zuschaltbar. Der "Blinkgeber" ist ein Nocken auf der Hinterachse, ein- und ausgeschaltet werden sie über einen Kontakt auf der Spurstange. Sellbstverständlich besitzt auch er eine schöne quäkende Hupe :D . Anhand des Werkstättenverzeichnisses läßt er sich auf 1968 / 1969 datieren.
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Re: Fernlenkwartburg 353

Beitragvon Nele » So 19. Mär 2017, 20:28

Das ist ja ein Wahnsinnsspielzeug mit Technik vom Feinsten muss ich ganz erstaunt bemerken.
Nu meine Frage:
Was kostete sowas in DDR-Mark? Wer konnte in den Genuss solcher Raffinessen kommen? Alle, oder nur Privilegierte?
Ich wüsste nicht, dass es im Westen sowas vergleichbares gegeben hätte...
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Re: Fernlenkwartburg 353

Beitragvon TS-fahrer » So 2. Apr 2017, 18:17

im Westen gabs ähnliche Autos z.B. von Gama, diese hatten allerdings als Zusatzfunktion nur Dauerlicht.
Der Chevi kostete damals 31, 60 MDN (laut Katalog vom Versandhaus Leipzig 1968) bei einem Durchschnittsverdienst von ca. 650 Mark und war damit durchaus erschwinglich.

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